04 Onboarding und Farewell – zum Sinn und Nutzen von Ritualen im Hochschulalltag

16. Januar 2018, 10:00 – 16:30 Uhr
Justus-Liebig-Universität Gießen


Referent/-innen
Prof. Dr. Peter Mayer, Professor für Allg. Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und International Economics an der Hochschule Osnabrück
Renate Kerbst, Beraterin und Coach, ConsultContor Köln

Zielgruppe
Personaldezernent/-innen, Personalentwickler/-innen, Führungskräfte aus Wissenschaft und wissenschaftsunterstützendem Bereich


Beschreibung
Führungskräfte fragen sich: „Die langjährige Mitarbeiterin geht in Rente – was machen wir denn zum Abschied?“ Oder: „Ein Teammitglied kommt nach sehr langer Krankheit zurück. Reicht ein Mitarbeitergespräch oder sollten wir das irgendwie gemeinsam gestalten?“ Es gibt Schlüsselsituationen im Hochschulalltag, die mit einem Ritual gestaltet werden (sollten). Rituale verlaufen in vorgegebenen, immer gleichen Abläufen, die auch formalen oder sogar feierlichen Charakter haben können. Wenn sie gemeinschaftlich vollzogen werden, binden sie den Einzelnen an die Gemeinschaft, fördern den Gruppenzusammenhang und wirken sinnstiftend. Rituale sind teambildend, fördern die Identifikation mit der Hochschule und prägen die Organisationskultur.

Neuberufene Professorinnen und Professoren sollten einen guten, orientierenden und freundlichen Start an ihrem Arbeitsplatz haben – dafür haben viele Hochschulen in letzter Zeit Onboarding-Rituale entwickelt. Aber wie wird ein guter Abschied gestaltet? Mit welcher Art von Ritualen kann Wertschätzung oder erfolgreiche Zusammenarbeit ausgedrückt werden? Neben den Willkommens- und Verabschiedungsprozessen werden besonders die Situationen in Wissenschaft und wissenschaftsunterstützendem Bereich in den Blick genommen, für die es noch wenig erprobte Rituale gibt.

Prof. Mayer hat sich wissenschaftlich mit Ritualen bei der Gestaltung von Organisationskultur beschäftigt und als Dekan Rituale implementiert und gepflegt. Daher werden sowohl die Theorie wie auch die praktischen Erfahrungen des Referenten und der Teilnehmenden ihren Platz in der Veranstaltung haben.

Best practice-Beispiele der Teilnehmenden sind willkommen. In einer Arbeitsphase können gemeinsam neue Modelle für Rituale entworfen oder vorhandene beraten und weiterentwickelt werden.


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