06 Universität 4.0 – Digitalisierung im wissenschaftsunterstützenden Bereich

01. März 2018, 10:00 – 16:30 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt


Referent/-innen
Jeff Licker, Verwaltungsinformatiker, Geschäftsführer der ITOB GmbH Ettringen
Dipl.-Inf. Christian Schneider, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Koblenz-Landau, Forschung zu E-Partizipation

Zielgruppe
Dekan/-innen, Personaldezernent/-innen und andere strategische Entscheider/-innen, Wissenschaftler/-innen mit Führungsfunktionen


Beschreibung
Digitalisierung gilt als die große Zukunftsherausforderung, als die Revolutionierung nicht nur der Industrie, sondern sämtlicher Organisations-, Informations- und Kommunikationsprozesse. Böse Zungen behaupten, die Universitäten hätten diese Herausforderung noch nicht genügend erkannt bzw. denken zu sehr in Einzellösungen. Diese Veranstaltung nutzt deswegen zwei Zugänge zum Thema:

  • Die weitreichende Perspektive: Wie wird die Digitalisierung in den nächsten 20 Jahren die Universität verändern? Was kann und sollte die Universität selbst gestalten, welche Anforderungen werden von „außen“ auf sie zukommen? Welche Haltungen, Kompetenzen und Ressourcen benötigt sie dafür?
  • Die nahe Perspektive, in der sie sich auf den wissenschaftsunterstützenden Bereich konzentriert: Welche gelungenen Beispiele für Digitalisierung gibt es an Hochschulen? Wie sieht es derzeit mit E-Government, mit der E-Akte, dem Forschungsdatenmanagement, der Digitalisierung der Bibliotheken oder dem Bewerbermanagement aus?

Jeff Licker ist Geschäftsführer des spin offs einer Forschungsgruppe von Verwaltungsinformatikern an der Universität Koblenz-Landau, der ITOB GmbH. Er unterstützt softwareunabhängig Digitalisierungsvorhaben in öffentlichen Verwaltungen und kennt sowohl Theorie wie auch Praxis. Sein Vortrag wird sich auf die Analyse- und Gestaltungsmaßnahmen fokussieren.

Christian Schneider ist an der Universität Koblenz-Landau mit der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie betraut. Bei der Darstellung seiner Strategie ist ihm der integrierte Blick sowohl auf die IT als auch auf die organisationalen und personenbezogenen Prozesse wichtig. Je nach Interesse der Teilnehmenden kann der Praxisschwerpunkt auf ausgewählte Digitalisierungsvorhaben als Best-Practice-Beispiele gerichtet werden.

Der kollegiale Austausch wird ebenso Raum bekommen wie die fachliche Beratung durch die Referenten.