08 Studierende werden rar – Studierendenmarketing

11. April 2019, 10:00 – 16:30 Uhr
Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Referent/-innen

  • Prof. Dr. Andrea Beyer, Professorin für Allgemeine BWL, insbesondere Medienökonomie, an der Hochschule Mainz. Seit 2009 Vizepräsidentin der Hochschule und dort u.a. verantwortlich für den Bereich Hochschulmarketing
  • Prof. Dr. Jörn Redler, Professor für Allgemeine BWL, insbesondere Marketing, an der Hochschule Mainz. Seine Schwerpunktthemen sind u. a. Markenführung und Reputationsmanagement wissenschaftlicher Einrichtungen

Zielgruppe
Hier sind besonders Fach- und Führungskräfte aus den Fachbereichen, den Dekanaten und den Hochschulleitungen angesprochen, aber auch aus dem Personalbereich sowie aus den Bereichen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Teilnehmende der Veranstaltungen 04 und 07

 


Beschreibung

Die meisten Universitäten entwickeln derzeit Konzepte, um angesichts des zu erwartenden Rückgangs der Studierendenzahlen in der Konkurrenz um dieses „kostbare Gut“ mithalten zu können. Dies ist der Schwerpunkt des dritten Teils unserer Veranstaltungsreihe.
Unsere beiden Referent/-innen sind sowohl als Wissenschaftler/-innen mit diesem Thema befasst, als auch mit der praktischen Umsetzung dieser Themen. In ihren Impulsreferaten geht es um die Besonderheiten des Marketings an Hochschulen und insbesondere um die Kommunikationspolitik für die Zielgruppe „potenzielle Studierende“.

  • Welches sind die Entscheidungskriterien und Informationswege von potenziellen Studierenden?
  • Welche Bedeutung hat die Kommunikationspolitik im Marketing von Hochschulen?
  • Wie kann Markenmanagement als integrativer Rahmen aussehen? Neben einer Definition „Hochschule als Marke“ geben sie einen Überblick über den Prozess und fragen, welche Attribute eine Hochschule charakterisieren bzw. besonders machen können.

Zur Positionierung und Umsetzung in der Kommunikation: Die wichtigen klassischen Kommunikationsinstrumente für den Markenaufbau werden mit ihren Stärken, Schwächen und Anforderungen untersucht: Internetauftritt, Portale, Suchmaschinen, Broschüren, Messen, Angebote für Schüler und Kontakte zu Schulen, Studieninfotage. Es geht um neue Kommunikationswege (s. E-Recruiting, Social Media) und um die Eignung und Priorisierung der Instrumente für den Markenaufbau, wobei auf eine integrierte Kommunikation zu achten ist. Wie kann der Erfolg eines Markenauftritts kontrolliert werden und welche spezifischen Zielgrößen kann es geben? Es geht um Wirkungsanalysen und -tools.
Im praktischen Teil der Veranstaltung können die Themen und Konzepte der Teilnehmenden beraten werden; weitere Best Practice-Beispiele sind willkommen.