Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

20 Jahre sind seit der Gründung der Interuniversitären Weiterbildung vergangen. Stets haben wir entsprechend dem Motto „Universitäten in die Zukunft führen!“ das Ziel verfolgt, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller beteiligten Universitäten ein Weiterbildungsangebot zu machen, das sie bei den jeweils aktuellen Herausforderungen im Hochschulbereich unterstützt. Inzwischen fanden mehr als 150 Veranstaltungen statt, 1.400 Beschäftigte holten sich Impulse und haben sich miteinander vernetzt. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Die Arbeit der vergangenen Jahre haben wir am 9. September mit einer kleinen Jubiläumsfeier in Mainz gewürdigt.

Nun steht der Turnus 2019/2020 mit Angeboten zu neuen spannenden Themen an. Hochschulübergreifend gewinnt „Employer Branding“ an Bedeutung, um sich gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern gerade in Zeiten des Fachkräftemangels als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren – ein durchaus neuer Gedanke in Universitäten. Damit eng verknüpft ist die Schwierigkeit, Talente und Nachwuchs zu finden und an sich zu binden. Mit Talentmanagement und hochschulinternen Traineeprogrammen werden zwei Lösungsansätze als good-practice-Beispiele vorgestellt. Eine weitere Veranstaltung widmet sich der Situation, dass Person und Stelle nicht mehr zueinander passen, z.B. durch Erkrankungen oder durch schwerwiegende, nicht auflösbare Konflikte. Dann stellt sich die Frage, unter welchen Umständen und unter Beachtung welcher rechtlichen Aspekte eine Umsetzung vorgenommen werden kann. Falls sich Beschäftigte dazu entschließen, die Universität zu verlassen oder altersbedingt ausscheiden wird schließlich Wissensmanagement relevant. Was kann getan werden, um wertvolles Erfahrungswissen zu sichern?

Diese Themen rund um das Personalmanagement werden um eine Möglichkeit zur kollegialen Beratung ergänzt. Eine weitere Veranstaltung widmet sich den Veränderungen durch „Digitalisierung“. Wie wandelt sich Führung im digitalen Zeitalter? Welche Tools gibt es beispielsweise, um kollaboratives Arbeiten in einem virtuellen Setting zu ermöglichen? Fragen nach den Gelingensbedingungen stellen sich auch in der Veranstaltung „Kollaboration und Netzwerken“, deren Thema trotz zunehmenden Wettbewerbs auch zwischen den Universitäten eine hohe Relevanz hat und diskutiert werden möchte.
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei allen Referentinnen und Referenten, die bereit sind, unser Gemeinschaftsprojekt, die IUW, und damit die Entwicklung an unseren Hochschulen zu unterstützen.
Ich wünsche Ihnen und uns allen einen interessanten IUW-Turnus mit neuen Erkenntnissen, lohnenden Begegnungen und Diskussionen sowie vielen Impulsen, die Sie in Ihre tägliche Arbeit integrieren können.

Dr. Waltraud Kreutz-Gers,
Kanzlerin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz